Gregor De Gruyther (June 1979 - June 2009)
Freitag, 12. Juni 2009
Mittwoch, 27. Mai 2009
Ist Tequila puro de agave in Deutschland bereits am Ende?
Nachdem Mixology und Sierra Madre mächtig Wind um Tequila gemacht haben, ist es wohl nun an der Zeit für einen Zwischenstand - wo steht Tequila momentan?
An Aufmerksamkeit seitens der Fachpresse hat es jedenfalls nicht gemangelt, sogar Fachzeitschriften mit Schwerpunkt Essen bzw. Wein nahmen sich des reinen Agavenbrandes an und selbst Lifestyle-Magazine berichteten.
Auch die grossen Player im Biz warteten mit Top-Erzeugnissen auf, z.b. Borco mit Milenario, Diageo mit dem Platino und jetzt auch Pernod mit Tezón.
Mir selbst sind einige Bars bekannnt, die gänzlich von "regular" auf "premium" umgestellt haben und an Akzeptanz seitens der Gästeschaft scheint es nicht zu mangeln, doch der Weg ist steinig:
Pur, ohne Obst-Gewürz-Kombo, erscheint es schon schwer genug Qualität an den Mann zu bringen - die Rituale haben sich verselbstständigt; im Longdrink weitestgehend unbekannt funktioniert Tequila wohl nur im Mix, doch auch hier gibt es Nachholbedarf und Beuser bietet Nachhilfekurse in Sachen Mixability an.
Dass Tequila funktionieren kann, bewies man erst kürzlich im Berliner "Vis-a-vis", wo man mir einen vorzüglichen "Clubland" auf Tequilabasis offerierte; im Shepheards zu Köln dreht man so manchen Agaven-Old Fashioned und auch anderenorts hält der Tequila-Daiquiri à la Tommy's Einzug.
Eine Vielzahl klassischer Drinks lässt sich auch mit Tequila zubereiten, man muss "lediglich" das passende Produkt verwenden, da von Produkt zu Produkt und sogar innerhalb einer Range grosse Unterschiede herrschen können - Tequila hat nun mal Charakter und erfordert etwas Fingerspitzengefühl!
Dass Tequila nicht einschlägt wie Vodka war zu erwarten, doch eine derartige Zurückhaltung war in Hinblick auf London oder die USA nicht zu erwarten gewesen - oder?
Le roi est mort, live le roi ...
In diesem Sinne: arriba, abajo, al centro, pa'dentro!
An Aufmerksamkeit seitens der Fachpresse hat es jedenfalls nicht gemangelt, sogar Fachzeitschriften mit Schwerpunkt Essen bzw. Wein nahmen sich des reinen Agavenbrandes an und selbst Lifestyle-Magazine berichteten.
Auch die grossen Player im Biz warteten mit Top-Erzeugnissen auf, z.b. Borco mit Milenario, Diageo mit dem Platino und jetzt auch Pernod mit Tezón.
Mir selbst sind einige Bars bekannnt, die gänzlich von "regular" auf "premium" umgestellt haben und an Akzeptanz seitens der Gästeschaft scheint es nicht zu mangeln, doch der Weg ist steinig:
Pur, ohne Obst-Gewürz-Kombo, erscheint es schon schwer genug Qualität an den Mann zu bringen - die Rituale haben sich verselbstständigt; im Longdrink weitestgehend unbekannt funktioniert Tequila wohl nur im Mix, doch auch hier gibt es Nachholbedarf und Beuser bietet Nachhilfekurse in Sachen Mixability an.
Dass Tequila funktionieren kann, bewies man erst kürzlich im Berliner "Vis-a-vis", wo man mir einen vorzüglichen "Clubland" auf Tequilabasis offerierte; im Shepheards zu Köln dreht man so manchen Agaven-Old Fashioned und auch anderenorts hält der Tequila-Daiquiri à la Tommy's Einzug.
Eine Vielzahl klassischer Drinks lässt sich auch mit Tequila zubereiten, man muss "lediglich" das passende Produkt verwenden, da von Produkt zu Produkt und sogar innerhalb einer Range grosse Unterschiede herrschen können - Tequila hat nun mal Charakter und erfordert etwas Fingerspitzengefühl!
Dass Tequila nicht einschlägt wie Vodka war zu erwarten, doch eine derartige Zurückhaltung war in Hinblick auf London oder die USA nicht zu erwarten gewesen - oder?
Le roi est mort, live le roi ...
In diesem Sinne: arriba, abajo, al centro, pa'dentro!
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tot
Freitag, 15. Mai 2009
Agavita in Deutschland gesichtet
Agavita ist nun auch in Deutschland erhältlich; Kollege Beuser sichtete ihn in der Berliner Metro für einen sagenhaft günstigen Kurs.
Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Diskussion um das Preisniveau sonstiger "puro de agave" Tequilas.
Bei einem früheren Tasting wusste der "platinum" zu überzeugen.
Davon ausgehend, dass es sich hier NICHT um einen Tequila "gold" (s. Preisschild) handelt, sondern um einen "añejo" (s. Etikett), lässt der Preis durchaus Raum für Spekulationen, zumal ein "blanco" (und evtl. reposado?) gleichpreisig oder gar noch günstiger sein müsste.
Daraus ergibt sich zwangsläufig eine Diskussion um das Preisniveau sonstiger "puro de agave" Tequilas.
Bei einem früheren Tasting wusste der "platinum" zu überzeugen.
Davon ausgehend, dass es sich hier NICHT um einen Tequila "gold" (s. Preisschild) handelt, sondern um einen "añejo" (s. Etikett), lässt der Preis durchaus Raum für Spekulationen, zumal ein "blanco" (und evtl. reposado?) gleichpreisig oder gar noch günstiger sein müsste.
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Dienstag, 12. Mai 2009
Cocktailspirits '09 in Paris
Nach einem unglücklichem Wochenanfang ging es Sonntag in aller Frühe nach Paris zur Neuauflage der Cocktailspirits in der Maison Rouge an der Seine.
In diesem Jahr war der Andrang um einiges grösser als im Jahr zuvor und die Produkte wurden teilweise nach jeweiligen Distributoren geordnet und nicht auschliesslich nach Gattung.
Neben den Tastings gab es erstmals eine Bühne für die Präsentation zwölf internationaler Bars und deren Konzepte ( u.a. Le Lion, Door 74, PDT, Ruby), wobei Hr. Meyer seinen Vortrag erfrischend offen gestaltetete und sogar "Leo", das Maskottchen des "Le Lion", von seinem gesamten Team präsentieren liess.
Im Anschluss, sozusagen als Schmankerl obenauf, erlaubte Julio Bermejo einen Einblick in die Entstehung der "Tequilera Lily y Julio" in Jesús María im Hochland Jaliscos, die wohl noch in diesem Jahr fertiggestellt werden wird und im nächsten Jahr einen ersten "tequila artesenal" produzieren kann.
Nicht nur aufgrund der Anwesenheit eines Gros der Londoner Barszene - ¡cumpleaños feliz Carlitos! - war Tequila "puro de agave" die wohl meist konsumierte Spirituose und hinterliess selbst bei eingefleischten Champagnerfreunden einen bleibenden Eindruck ...
Billecart-Salmon @ Buddha Bar
Donnerstag, 30. April 2009
Der Anfang vom Ende?
Jetz' isses soweit - Justin Timberlake folgt dem Beispiel von Pee Diddy und Jay-Z und launcht seine eigene Spirituose: "901 Tequila"!
Das Produkt wird vorerst nur in den USA, genauer inLas Vegas, Los Angeles, New York und in St. Louis erhältlich sein ... St. Louis???
Hochland-Agaven, eine "spezielle" Hefe und eine dreifache Destillation sollen für eine aussergewöhnliche "smoothness" sorgen; man darf gespannt sein - wer besorgt mir a Flascher'l?
Das Produkt wird vorerst nur in den USA, genauer inLas Vegas, Los Angeles, New York und in St. Louis erhältlich sein ... St. Louis???
Hochland-Agaven, eine "spezielle" Hefe und eine dreifache Destillation sollen für eine aussergewöhnliche "smoothness" sorgen; man darf gespannt sein - wer besorgt mir a Flascher'l?
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Dienstag, 28. April 2009
NRW-Meisterschaft der DBU e.V.
Am Sonntag war's dann auch am Rhein soweit: Die DBU-Sektion NRW lädt ein zur Meisterschaft - zugleich Qualifikation zur DM/WM in Berlin.
Zudem wurde der Gründung in Köln vor 100 Jahren gedacht, was eine Vielzahl honoriger Mitglieder in die Domstadt lockte.
Die recht neue (King) Kameha(meha) Suite bot eine gelungene Kulisse für die 22 Teilnehmer, die Jurymitglieder (darunter Beuser, "Dr. phil." Bischoff und meine Wenigkeit) und die Vertreter der Industrie. Das Publikum war bunt gemischt, sehr viele lokale "freie" Kollegen, einige weitgereiste Bartender und eben das Kontingent an Mitgliedern.
Gemixt wurden Drinks der Kategorie "Longdrink" unter der Prämisse Produkte der Sponsoren zu verwenden, daher nutzten einige eine Lücke im Reglement und behalfen sich mit Tee als Filler.
Eine Vielzahl der Kreationen kann "cuisine style" bzw. "wellness drinks" genannt werden und kamen recht ambitioniert daher, andere eher weniger.
Letztendlich gewann Rico Albrecht aus dem hiesigen "Shepheard" mit seinem
"Wurstwasser"
eine Hand voll Minzeblätter
50ml Blanton single barrel
20ml Giffard Vanille de Madagascar
30ml frische Zitrone
geshaked und mit Zitronenlimonade aufgefüllt
gepuderte Minzspitze und Zitonenspirale als dekoratives Element.
auf die Plätze verwiesen wurden Janis Schneider (Sheraton/Essen) und Alessandro "Don" Metafune (Bar Alexander/D'dorf) - etwas ungewohnt auf dem 4. Platz der "Rookie of the year" Stephan Hinz (ebenfalls Shepheard) mit seinem noch unbenannten Mix aus
50ml Cuervo Platino TEQUILA
25ml frische Limette
15ml Agavensirup
geshaked und mit Sodawasser getoppt
photogen mittels Gurkenschale und Limettenzeste
Die Plätze 2-4 werden dann im August in Berlin um die dt. Meisterschaft antreten (die dann hoffentlich auch mit Volleiswürfeln bestückt sein wird) während wir anderen Veranstaltung geniessen (oder notfalls schön trinken?)!
Um Mitternacht wurde das "Shepheard" trotz Ruhetag geöffnet, wo Sebastian Stamm (Roomers, FFM) und Phillip Bischoff (Tube Station, Berlin) kurzerhand das ungewohnte Mise en place übernahmen und die Anwesenden mit Getränken versorgten.
Zudem wurde der Gründung in Köln vor 100 Jahren gedacht, was eine Vielzahl honoriger Mitglieder in die Domstadt lockte.
Die recht neue (King) Kameha(meha) Suite bot eine gelungene Kulisse für die 22 Teilnehmer, die Jurymitglieder (darunter Beuser, "Dr. phil." Bischoff und meine Wenigkeit) und die Vertreter der Industrie. Das Publikum war bunt gemischt, sehr viele lokale "freie" Kollegen, einige weitgereiste Bartender und eben das Kontingent an Mitgliedern.
Gemixt wurden Drinks der Kategorie "Longdrink" unter der Prämisse Produkte der Sponsoren zu verwenden, daher nutzten einige eine Lücke im Reglement und behalfen sich mit Tee als Filler.
Eine Vielzahl der Kreationen kann "cuisine style" bzw. "wellness drinks" genannt werden und kamen recht ambitioniert daher, andere eher weniger.
Letztendlich gewann Rico Albrecht aus dem hiesigen "Shepheard" mit seinem
"Wurstwasser"
eine Hand voll Minzeblätter
50ml Blanton single barrel
20ml Giffard Vanille de Madagascar
30ml frische Zitrone
geshaked und mit Zitronenlimonade aufgefüllt
gepuderte Minzspitze und Zitonenspirale als dekoratives Element.
auf die Plätze verwiesen wurden Janis Schneider (Sheraton/Essen) und Alessandro "Don" Metafune (Bar Alexander/D'dorf) - etwas ungewohnt auf dem 4. Platz der "Rookie of the year" Stephan Hinz (ebenfalls Shepheard) mit seinem noch unbenannten Mix aus
50ml Cuervo Platino TEQUILA
25ml frische Limette
15ml Agavensirup
geshaked und mit Sodawasser getoppt
photogen mittels Gurkenschale und Limettenzeste
Die Plätze 2-4 werden dann im August in Berlin um die dt. Meisterschaft antreten (die dann hoffentlich auch mit Volleiswürfeln bestückt sein wird) während wir anderen Veranstaltung geniessen (oder notfalls schön trinken?)!
Um Mitternacht wurde das "Shepheard" trotz Ruhetag geöffnet, wo Sebastian Stamm (Roomers, FFM) und Phillip Bischoff (Tube Station, Berlin) kurzerhand das ungewohnte Mise en place übernahmen und die Anwesenden mit Getränken versorgten.
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Freitag, 17. April 2009
Rum meets Tequila ...
Bacardi Ciclón ist ein Mix aus bis zu 2 Jahre gelagertem und nur einmal gefiltertem Rum und Tequila reposado ungenannter Quelle im Verhältnis 9 zu 1, zudem kommt natürliches Limettenaroma hinzu.
Zur Lagerung des Rums werden 180 Liter fassende Ex-Bourbon-Fässer verwendet, die Destillerie übergreifend eingekauft werden, um dann vor Ort verschieden stark getoastet zu werden.
Den Informationen auf dem Backlabel zufolge wird Ciclón in Jacksonville, Florida, abgefüllt und beinhaltet neben original mexikanischem Tequila zum Grossteil Rum aus dem Complex auf Puerto Rico, den ich erst kürzlich besuchen durfte.
Bacardi wird dort wie auch in Mexiko, den Bahamas und Indien nach einem besonderen Verfahren hergestellt, das einen letztendlichen Blend aus aromatischem Aguardiente und weniger charakteristischem "Redestillado" (mehrfach filtriert u.a. durch Kokosnußschalen) darstellt; dieser unkonventionellen Herstellungsweise verdankt der Rum aus dem Hause Bacardi seine unvergleichliche Leichtigkeit.
Zur Geschichte Bacardis kann man entweder mehr erfahren, wenn man das unlängst errichtete Visitors Center auf Puerto Rico selbst, welches Originale verschiedenster Schriftstücke und Urkunden sowie Nachbauten der ersten Destillationsaperaturen als auch natürlich einen Überblick über diverse Abfüllungen und Austattungen beherbergt oder - einfacher - den frischgebackenen Brand Ambassador Steffen Lohr in den neugstalteten Räumlichkeiten des Schulungszentrums in Berlin-Friedrichshain besucht, bzw. man verfolgt die z.Zt. in der Mixology erscheinende Serie über Bacardi.
Donnerstag, 16. April 2009
How it's made - final part
Die Destillation und die Lagerung.
Destilliert wird bei Sierra in stainless steel stills mit Heizschlange aus Kupfer, da eine ganz aus Kupfer bestehende Brennblase ein zu süsses Destillat ergeben würde.
Die 1. Destillation findet in drei pot stills von 5500 Liter Grösse statt und ergibt den sog. "ordinario" mit ca. 25% alc., die 2. (und für den Milenario 3.) Destillation wird in zwei pot stills mit 2200 Liter Fassungsvermögen durchgeführt und ergibt einen "tequila" von ca. 55% alc.
Die jeweils 30% headz bzw. tails und die 40% heart werden übrigens manuell separiert.
Gelagert wird hier ausschliesslich in Ex-Bourbon-Fässern (Jack Daniel's) mit einem Volumen von 200 Litern (bei añejos zum Beispiel wären durchaus 600l erlaubt), die verschieden stark getoastet wurden, um evtl. Farbunterschiede auszugleichen; man verzichtet komplett auf zulässige Additive wie Karamell, Zuckerkulör oder Glyzerin.
Mir sind auch Ex-Torres Fässer aus französischer Limousineiche aufgefallen, die momentan nur zu Versuchszwecken zum Einsatz kommen.
Der "angels share" liegt pro Jahr durchschnittlich um die 2.5%, bei einem extra añejo wie dem Milenario (Alter 3,5 Jahre) bei 12%, der älteste Tropfen, die "reserva de la familia" lagert seit nunmehr 11 Jahren - wieviel Tequila sich noch in den Fässern befindet, darf sich jeder selbst ausrechnen.
Solange das Siegel des CRT nicht beschädigt wurde, wird der Inhalt mittels gefilterten Wassers (inverse Osmose, Aktivkohle, Ultraviolettes Licht, "leche profundo" etc.) auf die Trinkstärke von 38-40% gebracht und in Flaschen gefüllt, nachdem die Qualität ein letztes Mal im Labor bestätigt wurde.

pot still

american white oak

CRT
Destilliert wird bei Sierra in stainless steel stills mit Heizschlange aus Kupfer, da eine ganz aus Kupfer bestehende Brennblase ein zu süsses Destillat ergeben würde.
Die 1. Destillation findet in drei pot stills von 5500 Liter Grösse statt und ergibt den sog. "ordinario" mit ca. 25% alc., die 2. (und für den Milenario 3.) Destillation wird in zwei pot stills mit 2200 Liter Fassungsvermögen durchgeführt und ergibt einen "tequila" von ca. 55% alc.
Die jeweils 30% headz bzw. tails und die 40% heart werden übrigens manuell separiert.
Gelagert wird hier ausschliesslich in Ex-Bourbon-Fässern (Jack Daniel's) mit einem Volumen von 200 Litern (bei añejos zum Beispiel wären durchaus 600l erlaubt), die verschieden stark getoastet wurden, um evtl. Farbunterschiede auszugleichen; man verzichtet komplett auf zulässige Additive wie Karamell, Zuckerkulör oder Glyzerin.
Mir sind auch Ex-Torres Fässer aus französischer Limousineiche aufgefallen, die momentan nur zu Versuchszwecken zum Einsatz kommen.
Der "angels share" liegt pro Jahr durchschnittlich um die 2.5%, bei einem extra añejo wie dem Milenario (Alter 3,5 Jahre) bei 12%, der älteste Tropfen, die "reserva de la familia" lagert seit nunmehr 11 Jahren - wieviel Tequila sich noch in den Fässern befindet, darf sich jeder selbst ausrechnen.
Solange das Siegel des CRT nicht beschädigt wurde, wird der Inhalt mittels gefilterten Wassers (inverse Osmose, Aktivkohle, Ultraviolettes Licht, "leche profundo" etc.) auf die Trinkstärke von 38-40% gebracht und in Flaschen gefüllt, nachdem die Qualität ein letztes Mal im Labor bestätigt wurde.
pot still
american white oak
CRT
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Sierra Tequila,
Tequila
Mittwoch, 15. April 2009
How it's made pt.3
Geerntet? Gekocht? Geschreddert? Dann folgt nun die Fermentation.
Diese findet mit Hilfe der eigens generierten Hefe "G2" (saccharomyces cerivisiae) statt, wovon man pro Tag ca. 10.000 Billionen benötigt (und laut Cazadores mögen die kleinen Helfer am liebsten Musik von W.A. Mozart ...).
Dank einer Extra-Dosis dieser Powerhefe verkürzt sich die Fermentationszeit auf 36 Stunden, danach hat man in den 5 140.000 Liter Tanks den "mosto muerto" mit ca. 8% alc.
Die Fermentation wird bei Sierra sehr ernst genommen, da eine zu kurze Fermentation um die 30% Verlust an Aromen bedeuten kann; Cognac soll an die 300 Aroma-Komponenten besitzen - Tequila knapp doppelt soviel.
Die während der Fermentation entstehenden Gase dienen der Energiegewinnung, wie auch schon zuvor die verbleibenden Fasern kompostiert und als Dünger genutzt werden.

Hefe

mosto

muerto
Diese findet mit Hilfe der eigens generierten Hefe "G2" (saccharomyces cerivisiae) statt, wovon man pro Tag ca. 10.000 Billionen benötigt (und laut Cazadores mögen die kleinen Helfer am liebsten Musik von W.A. Mozart ...).
Dank einer Extra-Dosis dieser Powerhefe verkürzt sich die Fermentationszeit auf 36 Stunden, danach hat man in den 5 140.000 Liter Tanks den "mosto muerto" mit ca. 8% alc.
Die Fermentation wird bei Sierra sehr ernst genommen, da eine zu kurze Fermentation um die 30% Verlust an Aromen bedeuten kann; Cognac soll an die 300 Aroma-Komponenten besitzen - Tequila knapp doppelt soviel.
Die während der Fermentation entstehenden Gase dienen der Energiegewinnung, wie auch schon zuvor die verbleibenden Fasern kompostiert und als Dünger genutzt werden.
Hefe
mosto
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Dienstag, 14. April 2009
How it's made pt.2
Nachdem nun die Agaven geerntet worden sind, werden die Piñas schnellst möglich in die Destillerie im Herzen von Guadalajara geliefert, da sie idealerweise innerhalb von 24h nach der Ernte gekocht werden sollten, doch zunächst lässt man sie im "patio" noch 3 Stunden ruhen, wo sie dann den 4 Elementen zu Ehren geviertelt und danach bei hohem Druck in der Autoclave "gewaschen" werden, um letzendlich für 16h bei 90°C langsam gekocht zu werden. Der dabei enstehende Dampf wird aufgefangen und später der Hefe zugeführt.
Bei der anschliessenden Pressung verwendet man laut Sierra nur die erste der drei Pressungen für den Milenario, dessen Sättigung dann bei 75% Miel und 25% Wasser liegt (ca. 7 Brix); nach der zweiten sowie dritten Pressung kehrt sich das Verhältnis dann um; diese Mischung nutzt man für die übrigen Sorten.

Bei der anschliessenden Pressung verwendet man laut Sierra nur die erste der drei Pressungen für den Milenario, dessen Sättigung dann bei 75% Miel und 25% Wasser liegt (ca. 7 Brix); nach der zweiten sowie dritten Pressung kehrt sich das Verhältnis dann um; diese Mischung nutzt man für die übrigen Sorten.
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Freitag, 3. April 2009
Sierra Tequila - How it's made ... pt.1
Die Destilerias Sierra Unidas besitzen Felder sowohl im Hochland des Bundesstaates Jalisco, östlich von Guadalajara in der Nähe der Stadt Atotonilco el Alto, wie z.B. das 300 Hektar umfassende "Lagunillas" (1900m ü. NN) als auch im sogenannten "Tequila valley" im Westen Guadalajaras im Umfeld des Vulkans gleichen Namens.
"Los Lobos" (260ha, 1500m ü. NN) zeichnet sich im Gegensatz zur sehr mineralreichen Erde des Hochlands (Los Altos) eher durch seine extreme Unwirtlichkeit aus; der Boden ist aufgrund der Nähe zum Vulkan sehr felsig (Basalt, Obsidian) und nur sehr schwer zu bewirtschaften.
Tiefer im Tal um das Städtchen Tequila herum oder weiter gen Westen Richtung Meer ist der Boden zwar auch vulkanischen Ursprungs, jedoch weitaus feiner, fast sandartig.
Also warum zwei verschiedene Anbaugebiete und dann auch noch diese extremen Böden?
Zum einen macht sich das Anbaugebiet (Terroir) wie auch beim Wein im fertigen Produkt bemerkbar, zum anderen wirkt eine örtliche Distanz einem möglichen Schädlings- bzw. Pilzbefall vor - sollte z.B. in Lagunillas ein Fungus seinen Einzug halten, so nimmt man die gesunden Setzlinge und transferiert diese in die andere, pilzfreie Region.
Ein weiterer Grund für die Lagebestimmung von Los Lobos war zudem, die etwas höhere Lage der Plantage, die sich in den Hängen um Tequila befindet und nicht im eigentlichen Tal selbst;
mehr Höhe bedeutet auch grösserer Unterschied der Tages- und Nachttemperatur und zumeist auch weniger Niederschlag, der sich in Hanglage nicht sammeln kann und somit einer möglichen Fäulnis vorbeugt.
Teils extreme Temperaturschwankungen oder der karge Boden stressen die Pflanze und lassen sie mehr Energie sammeln, daher sind die geernteten Piñas im Hochland grösser und reicher an Zucker (mehr Brix), der in der Fermentation eine wichtige Rolle spielt.
to be continued ...
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Montag, 30. März 2009
Teil 5
Innerhalb der nächsten 24h nach der Ernte sollten die Agaven gekocht werden, doch zunächst ruhen sie erst einmal 3h im "patio" um dann den 4 Elementen zu Ehren geviertelt zu werden:
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Teil 4
Sagen wir einmal der Hijuelo wurde im zarten Alter von 4 Jahren seiner Mutter entrissen und für weitere 4 Jahre in der an Eisen und Kupfer reichen Erde des Hochlands von Jalisco wachsen gelassen, so ist es nun an der Zeit ihn ein letztes Mal auszugraben und ihn für den weiteren Weg (in die Destillerie) vorzubereiten - die "jima":
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Samstag, 28. März 2009
Teil 3
Nachdem die "Baby-Agaven" geerntet und gesäubert worden sind, werden sie nach einiger Zeit wieder eingepflanzt; das sieht dann so aus:
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Freitag, 27. März 2009
Teil 2
Nachdem wir gestern sehen konnten, wie die Hijuelos ausgegraben werden, sehen wir heute, wie man die Setzlinge zur Einpflanzung vorbereitet indem man sie "putzt":
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Donnerstag, 26. März 2009
Zurück
Gestern aus Mexiko zurückgekehrt und als Fazit bleibt nur eines zu sagen: Schön war's!
Gerne hätte ich Euch einige Eindrücke photorealistischer Natur geliefert, doch irgendwie sind meine 200 Schnappschüsse während der Synchronisierung verschwunden und bis dato nicht wieder aufgetaucht ... naja, es bleiben immerhin ganze fünf kurze Videos (und ggf. ein paar Photos von den anderen Teilnehmern).
Nummer 1 zeigt wie die Triebe der Agave (hijuelos) geerntet werden:
Gerne hätte ich Euch einige Eindrücke photorealistischer Natur geliefert, doch irgendwie sind meine 200 Schnappschüsse während der Synchronisierung verschwunden und bis dato nicht wieder aufgetaucht ... naja, es bleiben immerhin ganze fünf kurze Videos (und ggf. ein paar Photos von den anderen Teilnehmern).
Nummer 1 zeigt wie die Triebe der Agave (hijuelos) geerntet werden:
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Dienstag, 17. März 2009
Home of the horseshoe
The collegue of Drinksville paid a vist to the Herradura distillery in Amatitan, Jalisco, and watched how Tequila is made - see yourself:
Part 1
Part2
Part 1
Part2
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Samstag, 14. März 2009
Sound of silence
Jaja, ich weiss; etwas still ist's geworden im Land der Kakteen, doch ich gelobe hiermit feierlich Besserung!
Nächste Woche geht es für eine Woche ins Mutterland nach Guadalajara (ggf. bekannt durch das 1986er Halbfinale gegen Frankreich) und nach Mexiko-Stadt (bestimmt in Vergessenheit geraten aufgrund des Finales gegen Argentinien);
im Anschluss dazu bereise ich Puerto Rico (Hooo!) - mal seh'n, vielleicht hat's da ja Agaven ...
Zurück im Ländle, werde ich mich der Aufarbeitung widmen und Euch mit lustigen Dias nebst gereimeten Untertiteln traktieren.
Nächste Woche geht es für eine Woche ins Mutterland nach Guadalajara (ggf. bekannt durch das 1986er Halbfinale gegen Frankreich) und nach Mexiko-Stadt (bestimmt in Vergessenheit geraten aufgrund des Finales gegen Argentinien);
im Anschluss dazu bereise ich Puerto Rico (Hooo!) - mal seh'n, vielleicht hat's da ja Agaven ...
Zurück im Ländle, werde ich mich der Aufarbeitung widmen und Euch mit lustigen Dias nebst gereimeten Untertiteln traktieren.
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Donnerstag, 5. März 2009
Jetzt weiss es auch der Gast ...
Nachdem in nahezu allen Fachzeitschriften (und sogar in einigen Boulevardblättern) über Tequila geschrieben wurde, hat nun auch die "GASTfreundschaft" in ihrer aktuellen Ausgabe den Agavenbrand für sich entdeckt.
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Freitag, 27. Februar 2009
To the motherland ...
Karneval und die damit selbst verordnete Einkasernierung sind vorbei und die lang erwartete Post ist endlich eingetroffen - nein nicht die ersteigerten Gila blanco und reposado, sondern:
DIE EINLADUNG ZUM TEQUILA-WORKSHOP IN MEXIKO!!!
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Freitag, 13. Februar 2009
Mittwoch, 11. Februar 2009
Die Schwierigkeiten mit der Tequila Produktion...
Camper Englisch schreibt über "Trouble with Tequila ". Kurz: In einer neuen Studie von Sarah Bowen
(North Carolina State University / Raleigh) und Ana Valenzuela Zapata kritisieren die Autoren den mittlerweile fast zur Regel gewordenen Trend, dsas Tequila Produzenten ihre Agaven selbst anbauen (Estate grown). Die Studie kritisiert, das die "Großen" Player deutlich mehr Pestizide und Herbizide verwenden. Außerdem "sparen" sie bei der Nebenbepflanzung der Flächen mit anderen Pflanzen, um die Ernte und Pflege Prozesse zu optimieren. Das hat zur Folge, das der Grundwasserspiegel absinkt und die Erosion durch Wind und Wetter nützliche Ackerflächen verkommen lässt.
Camper wiederum gibt zu bedenken, das es mehr als verständlich ist, nicht in Abhängigkeit von den Farmern sein zu wollen. Nur so hat man die Chance, den Marktschwankungen an Quantität und Qualität entgegenzuwirken.
Das milliardenschwere Tequila Business bleibt interessant... Also ... welches Estate Grown Tequila veröffentlicht als erstes seine verwendeten Pestizide und Herbizide?
Freitag, 6. Februar 2009
GRAN CENTENARIO’S ROSANGEL LAUNCH - gestern Clover Club NYC
Gestern wurde der neue Gran Centenario Rosangel gelauncht. Bester Resposado, mit Hibiscus Blüten infusioniert. Die Feier zur Markteinführung war im CLOVER CLUB NY von Julie Reiner. Ein Artikel von MARRIED WITH DINNER mit Bildern zum da-nieder-knien... Wo bekommt man solche Gläser?
Link Artikel - http://www.notcot.com/archives/2009/02/centenario_rosa.php
Link Artikel - http://www.notcot.com/archives/2009/02/centenario_rosa.php
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Donnerstag, 5. Februar 2009
Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?
Die Idee zu diesem Tequila hatten drei Amerikaner: ein Regisseur, ein Comic-Zeichner und ein Geschäftsmann. Anfangs war er für den Eigenverbrauch gedacht, wurde doch recht schnell zu beliebt, so dass man die Produktion etwas professioneller angehen musste.
Dieser reposado wird in zwei Varianten angeboten; einmal mit 38% vol. und 6 monatiger Reifezeit bzw. mit 40% vol., dann 7 Monate in Weisseiche gelagert.
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Chamucos,
NOM 1433,
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Tequila Quiote
Samstag, 31. Januar 2009
Camper English - Bay Area Distillers play around with Tequila
Camper English, Alcademics , hat einen lesenswerten Artikel im San Francisco Chronicle veröffentlicht
Bay Area distillers play around with Tequila
3 Geschichten von Entrepreneuren aus der Bay Area, die sich aufmachen, Tequila zu produzieren
- Julio Bermejo über Tequilera de Lily y Julio
- Charbay Tequila
- Agua Azul "agave spirit" aus Kalifornien von Winters & Rupf
Sonntag, 25. Januar 2009
How to make tequila feat. Julio & Dale
Seid ihr nicht auch der Meinung, dass unsere portugiesischen Leser bisher etwas vernachlässigt wurden ...?
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Dale Degroff,
Julio Bermejo,
Tequila,
Thommy's
Donnerstag, 22. Januar 2009
Tequila shopping in the Uk
Angespornt durch das z.Zt. "günstige" Pfund habe ich eine Hand voll britischer Shops gelistet (Preise natürlich in Pound Sterling - umrechnen darf jeder selbst).
Solltet ihr die Tage in London weilen, schaut einfach mal bei Gerry's vorbei ...
Vollständigkeitshalber könnt ihr die Preise von TheDrinkShop und TheWhiskyExchange vergleichen.
Tequilapreise UK
Solltet ihr die Tage in London weilen, schaut einfach mal bei Gerry's vorbei ...
Vollständigkeitshalber könnt ihr die Preise von TheDrinkShop und TheWhiskyExchange vergleichen.
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Montag, 19. Januar 2009
Das fängt ja gut an ...
Nachdem bereits in "essen & trinken" und "Der Feinschmecker" über Themen, die unseren kleinen Mikrokosmos betreffen, ungewöhnlich grosszügig und wertig geschrieben wurde, ist in der aktuellen Ausgabe der "GQ" ein vierseitiger Artikel über Tequila zu finden.
Labels:
GQ,
Sonja Erler,
Tequila
Sonntag, 18. Januar 2009
Mittwoch, 14. Januar 2009
Where to buy Tequila in Germany - Preisvergleich No. 4 - Januar 2009
Tom did it again... Where to buy Tequila in Germany.... Allerdings: Unter Spirituosensammlern und einigen Bartendern ein offenes Geheimniss. Seit dem das Pfund stark eingebrochen ist, ist ein Blick nach UK durchaus interessant geworden.
Beispiel: 14.1.2009
Gran Patron Burdeos - in Deutschland am günstigsten mit 541,50 € ... bei thedrinksshop UK mit 363,39 Pfund Sterling derzeit ca. 399,00 Euro. Tapatio Anjeo mit 28,28 Pfund bei nur knapp 31,00 € statt 38,00 € in Deutschland . Cabo Wabo anejo mit 48,44 Pfund (ca. 53,50 €) im Vergleich zu gut 85,00 € in Deutschland.
Ich habe mit einigen Deutschen Händlern gesprochen. Die meisten sehen es gelassen. Spätestens beim nächsten "Einkauf" der UK Shop erhöhen sich die Preise ob des "schlechten" Pfunds. Dies scheint sich schon zu Bewahrheiten. Vor dem Jahreswechsel waren die Unterschiede teilweise noch größer.
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!
Where to Buy Tequila4
Beispiel: 14.1.2009
Gran Patron Burdeos - in Deutschland am günstigsten mit 541,50 € ... bei thedrinksshop UK mit 363,39 Pfund Sterling derzeit ca. 399,00 Euro. Tapatio Anjeo mit 28,28 Pfund bei nur knapp 31,00 € statt 38,00 € in Deutschland . Cabo Wabo anejo mit 48,44 Pfund (ca. 53,50 €) im Vergleich zu gut 85,00 € in Deutschland.
Ich habe mit einigen Deutschen Händlern gesprochen. Die meisten sehen es gelassen. Spätestens beim nächsten "Einkauf" der UK Shop erhöhen sich die Preise ob des "schlechten" Pfunds. Dies scheint sich schon zu Bewahrheiten. Vor dem Jahreswechsel waren die Unterschiede teilweise noch größer.
Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!
Where to Buy Tequila4
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Donnerstag, 8. Januar 2009
Agavita Platinum Tequila Blanco
Die Ausstattung wird dem ein oder anderen unter Euch bekannt vorkommen, da man sich auch bei G'Vine, Saffron, Clément uva. dieser Flaschen bedient.
Der Agavita, der in Österreich und der Schweiz (u.a. bei Aldi) erhältlich ist/war, ähnelt äusserlich sehr einem anderen Produkt gleicher Herkunft: "Origine Platinum".
Vielleicht ziehen Kaufland o. Aldi hierzulande mit dem Rest der GSA-Länder gleich und bieten einen 100%-Agave-Tequila fürs Pouring um die 15 Euro ...?
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NOM 1420,
Tequila
Dienstag, 6. Januar 2009
Es ist einfach zu kalt.
Der Server streikt (manchmal zumindest), Herr Meyer hat wohl auch keine Zeit die aktualisierte Preisliste hochzuladen und wirklich Neues aus der Industrie gibt es auch nicht zu verkünden.
Da hilft nur ein gutes Buch; glücklicherweise war Beuser so nett mir eines zu schenken, welches so richtig nach meinem Geschmack ist:
Zum einen handelt es von gemischten Getränken (wem es noch nicht aufgefallen sein sollte - ich bin ein ganz klein wenig monothematisch veranlagt) und zum anderen erfüllt es einen historischen Aspekt.
"HOW'S YOUR DRINK?" von Eric Felten
Darin befindet sich u.a. das Rezept für einen
"CANTARITO"
1.5 oz tequila (blanco o. reposado)
0.5 oz fresh lemon juice
0.5 oz fresh lime juice
0.5 oz fresh orange juice
4 to 6 oz grapefruit soda (squirt/fresca/ting)
lemon, lime and orange wedges.
stir all together with plenty of ice in a tall glass rimmed with salt.
Zugegeben, eher ein Drink für etwas wärmere Gefilde ...
(werde ihn vor Ort testen, sobald ich es denn irgendwann mal nach Mexiko schaffen sollte)
Der Server streikt (manchmal zumindest), Herr Meyer hat wohl auch keine Zeit die aktualisierte Preisliste hochzuladen und wirklich Neues aus der Industrie gibt es auch nicht zu verkünden.
Da hilft nur ein gutes Buch; glücklicherweise war Beuser so nett mir eines zu schenken, welches so richtig nach meinem Geschmack ist:
Zum einen handelt es von gemischten Getränken (wem es noch nicht aufgefallen sein sollte - ich bin ein ganz klein wenig monothematisch veranlagt) und zum anderen erfüllt es einen historischen Aspekt.
"HOW'S YOUR DRINK?" von Eric Felten
Darin befindet sich u.a. das Rezept für einen
"CANTARITO"
1.5 oz tequila (blanco o. reposado)
0.5 oz fresh lemon juice
0.5 oz fresh lime juice
0.5 oz fresh orange juice
4 to 6 oz grapefruit soda (squirt/fresca/ting)
lemon, lime and orange wedges.
stir all together with plenty of ice in a tall glass rimmed with salt.
Zugegeben, eher ein Drink für etwas wärmere Gefilde ...
(werde ihn vor Ort testen, sobald ich es denn irgendwann mal nach Mexiko schaffen sollte)
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How's your drink?
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Never forget ... TO SECURE YOUR TIPS !!! Thumbs up for '09 ...
(Thanx Dre, dedicated to Hamudi! Wuzzup Linh, Carl & Spaniard)
To sing along ...
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona u friscaletto?
Who plays the friscaletto for us?
E come si sona u friscaletto?
And how do you play the friscaletto?
Fischio, fischio u friscaletto,
Zip, zip the friscaletto
e tipititipitità!
…
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend will you play for us?
Chi ci sona u sacsafona?
Who will play the saxophone for us?
E come si sona u sacsafona?
And how do you play the saxophone?
Tu tu tu tu u sacsafona,
Too, too, too the saxophone
fischio, fischio u friscaletto,
Zip, zip the friscaletto
e tipititipitità!
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi friend will you play for us?
Chi ci sona u mandolino?
Who will play the mandolin for us?
E come si sona u mandolino?
And how do you play the mandolin?
A pling a pling u mandolino,
a ping, ping the mandolin
a tu tu tu u sacsafona,
a too too the saxophne
a fischio fischio u friscaletto,
a zip, zip the friscaletto
Ee tipititipitità!
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona u violino?
Who plays the violin for us?
E come si sona u violino?
And how do you play the violin?
A zinga a zinga u violino,
A tzeen tzeen the violin
a pling a pling u mandolino,
a ping , ping the mandolin
a tu tu tu u sacsafona,
a too, too the saxophone
a fischio fischio u friscaletto,
a zip , zip the friscaletto
e tipititipitità!
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona a la trumpetta?
who will play the cornet for us?
Ma come si sona a la trumpetta?
But how do you play the cornet?
Ta ta ta ta a la trumpetta,
Ta, ta, ta, ta, the cornet
a zinga a zinga u violino,
a tzeen tzeen the violin
a pling a pling u mandolino,
a ping, ping the mandolin
a tu tu tu u sacsafona.
a too too the saxophone
a fischio fischio u friscaletto,
a zip zip the friscaletto
e tipititipitità!
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona la trambona?
who will play the trumpet for us?
E come si sona la trambona?
And how do you play the trumpet?
A tumba tumba la trambona,
A toon toon the trumpet
ta ta ta a la trumpetta,
a ta, ta, ta, the cornet
a zinga a zinga u violino,
a tzeen tzeen the violin
a pling a pling u mandolino,
a ping , ping the mandolin
tu tu tu u sacsafona,
a too too the saxophone
fischio fischio u friscaletto,
a zip zip the friscaletto
e tipititipitità!
tipitititipi
e tipititipitità!
(wow dude - even translated ...)
To sing along ...
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona u friscaletto?
Who plays the friscaletto for us?
E come si sona u friscaletto?
And how do you play the friscaletto?
Fischio, fischio u friscaletto,
Zip, zip the friscaletto
e tipititipitità!
…
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend will you play for us?
Chi ci sona u sacsafona?
Who will play the saxophone for us?
E come si sona u sacsafona?
And how do you play the saxophone?
Tu tu tu tu u sacsafona,
Too, too, too the saxophone
fischio, fischio u friscaletto,
Zip, zip the friscaletto
e tipititipitità!
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi friend will you play for us?
Chi ci sona u mandolino?
Who will play the mandolin for us?
E come si sona u mandolino?
And how do you play the mandolin?
A pling a pling u mandolino,
a ping, ping the mandolin
a tu tu tu u sacsafona,
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a fischio fischio u friscaletto,
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Ee tipititipitità!
Eh cumpari ci vuo' sunare?
Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona u violino?
Who plays the violin for us?
E come si sona u violino?
And how do you play the violin?
A zinga a zinga u violino,
A tzeen tzeen the violin
a pling a pling u mandolino,
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Chi ci sona a la trumpetta?
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Ma come si sona a la trumpetta?
But how do you play the cornet?
Ta ta ta ta a la trumpetta,
Ta, ta, ta, ta, the cornet
a zinga a zinga u violino,
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a pling a pling u mandolino,
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a tu tu tu u sacsafona.
a too too the saxophone
a fischio fischio u friscaletto,
a zip zip the friscaletto
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Ehi, friend, will you play for us?
Chi ci sona la trambona?
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E come si sona la trambona?
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A toon toon the trumpet
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Dienstag, 16. Dezember 2008
Montag, 15. Dezember 2008
New kidz on the block
El viejo Luis wird in Amatitan von "Tequila Las Americas" (NOM 1480) exklusiv für die "Rool Europe AG" hergestellt; ansonsten gibt's noch den "Palacio de Ocomo" für die Navarro-Familie und noch zwei weitere Produkte ("Don Abraham", "El ultimo Tiron").
Der Tequila soll um die 25.- bzw 28.- € liegen; ob man die integrierten Ausgiesser beibehält bleibt abzuwarten.
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El viejo Luis,
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Rool Europe AG,
silver
Freitag, 12. Dezember 2008
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Gewerbefläche für Tequila Bar gesucht?
Ab sofort (oder vielmehr ab Freitag ca. 21.15 Uhr) wäre eine kernsanierte, etwas zu bunt geratene Gastronomie frei für etwas wirklich Vernünftiges, z.B. eine Tequila Bar.
In bester Köln-Ehrenfelder Lage (direkt bei mir umme Ecke) hat das vorherige Konzept nach nur knapp 2 1/2 Monaten ausgedient und muss die Räumlichkeiten besenrein hinterlassen (s. Bild).
Anstatt auf Pasta mit Fleischbällchen bzw. Prosecco mit Granatapfelkernen oder Campari molekular hätte man von Anfang an auf Cebiche bzw. Tequila-Old Fashioned mit Xocolatl Mole Bitters setzen sollen ...
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Köln,
Mein Restaurant
Agaven Newsletter Glücksrad....
Wie versprochen habe ich unter allen eingeschriebenen Newsletter Abonennten drei Gewinner/innen der Patron Limettenpressen gelost. Das alle Subscriber es unterlassen haben, mir eine Bestechungsflasche Jahrgangschampagner zu schicken, mußte ich unter fairen, gleichen Bedingungen, auslosen (höchst langweilig!)
Gewonnen haben:
( Tusch, große Fanfare und Confettiregen!)
• Katharina Bräu aus Fürth
• Lennart Linde aus Göttingen
• Julian Schneider aus Karlsruhe
doch - damit nicht genug. Heiko Tagawa von Diageo konnte dem Marketing des Hauses eine Flasche des hoch gelobten und derzeit nur sehr schwer zu bekommenden Jose Cuervo Platino - Reserva de la Familia abgewinnen - den Puro de Agave beim nächsten Newsletter Aussand unter allen bis dato eingeschriebenen Newsletter Abonnenten verlost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Also: Puro de Agave Newsletter abonnieren und mit Glück eine fantastische Flasche Jose Cuervo Platino - Reserva de la Familia gewinnen.
Gewonnen haben:
( Tusch, große Fanfare und Confettiregen!)
• Katharina Bräu aus Fürth
• Lennart Linde aus Göttingen
• Julian Schneider aus Karlsruhe
doch - damit nicht genug. Heiko Tagawa von Diageo konnte dem Marketing des Hauses eine Flasche des hoch gelobten und derzeit nur sehr schwer zu bekommenden Jose Cuervo Platino - Reserva de la Familia abgewinnen - den Puro de Agave beim nächsten Newsletter Aussand unter allen bis dato eingeschriebenen Newsletter Abonnenten verlost. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.
Also: Puro de Agave Newsletter abonnieren und mit Glück eine fantastische Flasche Jose Cuervo Platino - Reserva de la Familia gewinnen.
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puro-de-agave.net
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Schatzsuche
viele Bars haben ihre Range um (einige) 100%er erweitert und der Zugriff auf Agavenschnaps ist um vieles leichter als bisher.
Trotzdem wartet so mancher Kollege mit extrem raren Tequilas im backshelf auf und überrascht das durchaus verwöhnte Auge des Liebhabers.
So bekommt man z.Zt. den "Gila reposado", Arnd Henning Heissens Favoriten in Sachen "puro de agave", in der Kölner Bar "Vic" auf der Friesenstrasse - aufgrund der geographischen Nähe zu mir wohl nicht mehr allzu lange ...
Der Liebling von Doña Berrardi "Los Arango" ist momentan im Münchner "Negroni" zu finden.
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Vic
Freitag, 5. Dezember 2008
Where to buy Tequila ? Preisvergleich No. 3
Tom Jakschas hat mal wieder keine Mühen gescheut und erneut die wichtigsten puro de agave Anbieter "abgesurft" - herausgekommen. Preisvergleich No.3 - deutlich verspätet - und das ist ausnahmslos Herr Meyer Schuld! Ein Rehkitz hat den Löwen viel Zeit gekostet ... aber das ist eine andere Geschichte.
Tom hat einen neuen Händler mit aufgenommen: Hacienda.
Where to Buy Tequila3
Tom hat einen neuen Händler mit aufgenommen: Hacienda.
Where to Buy Tequila3
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Donnerstag, 4. Dezember 2008
Jetzt amtlich: Puro de Agave rules!
Gemäss der Statistik der "Camara Nacional de la Industria Tequilera" hat die Produktion von 100%-Agave-Tequila um 23,26% zum Vorjahr zugelegt und somit erstmalig die leicht rückläufige Herstellung von Mixtos überflügelt.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
How to mix with tequila 2
Heute etwas für Freunde der Tommy's Margarita
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Tequila
Dienstag, 2. Dezember 2008
How to mix with tequila 1
not to be taken too seriously ...
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Montag, 1. Dezember 2008
Are you a REAL AFICIONADO?
here's some fun stuff to check your knowledge 'bout "puro de agave"! click:tequila quiz/guess that brand quiz
tequila knowledge quiz
enjoy responsibly.
Sonntag, 30. November 2008
tom's tequilas 30
Heute öffnen wir das letzte Türchen von unserem vorweihnachtlichen Kalender.
Nicht dass mir die Tequilas ausgingen, doch für einen ganzen weiteren Monat reichts dann doch nicht, ausserdem obliegen Überraschungen im Dezember dem Nikolaus bzw. Weihnachtsmann.
Apropos rot:
Aha Toro añejo (NOM 1079)
Aha Toro bedient sich seit der Gründung im Jahr 1998 der Agaven des umliegenden Hochlands (1800-2000 m), wenn sie ein Alter zwischen 7 bis 10 Jahren erreicht haben.
Je nach Grösse der "piña" werden sie in Hälften bzw. Viertel zerteilt und dann in Adobe-Öfen für 24 bis zu 39 Stunden bei 90-100°C gekocht.
Nach einer Abkühlungsphase von weiteren 12 Stunden werden die gegarten Agaven mit einer "tahona" ausgepresst und das "agua miel" mitsamt einiger ausgepresster Fasern in die offenen Stahltanks von 11.000 Liter Fassungsvermögen zur Fermentation gegeben.
Je nach Wetterlage bzw. Temperatur dauert dieser Vorgang zwischen 48 und 72 Stunden.
Anschliessend wird in Kupferbrennblasen destilliert und der Tequila für 6 Monate (reposado), bzw. über 1 Jahr/3 Jahre (añejo/extra añejo) in Eichenfässern gelagert.
Aha Toro wird in Deutschland von Sierra Madre importiert und vertrieben.
Nicht dass mir die Tequilas ausgingen, doch für einen ganzen weiteren Monat reichts dann doch nicht, ausserdem obliegen Überraschungen im Dezember dem Nikolaus bzw. Weihnachtsmann.
Apropos rot:
Aha Toro bedient sich seit der Gründung im Jahr 1998 der Agaven des umliegenden Hochlands (1800-2000 m), wenn sie ein Alter zwischen 7 bis 10 Jahren erreicht haben.
Je nach Grösse der "piña" werden sie in Hälften bzw. Viertel zerteilt und dann in Adobe-Öfen für 24 bis zu 39 Stunden bei 90-100°C gekocht.
Nach einer Abkühlungsphase von weiteren 12 Stunden werden die gegarten Agaven mit einer "tahona" ausgepresst und das "agua miel" mitsamt einiger ausgepresster Fasern in die offenen Stahltanks von 11.000 Liter Fassungsvermögen zur Fermentation gegeben.
Je nach Wetterlage bzw. Temperatur dauert dieser Vorgang zwischen 48 und 72 Stunden.
Anschliessend wird in Kupferbrennblasen destilliert und der Tequila für 6 Monate (reposado), bzw. über 1 Jahr/3 Jahre (añejo/extra añejo) in Eichenfässern gelagert.
Aha Toro wird in Deutschland von Sierra Madre importiert und vertrieben.
Samstag, 29. November 2008
tom's tequilas 29
Agavero wird von Cuervo in "Los Camachines", La Laja, hergestellt, wie auch Tequila 1800 und Gran Centenario und müsste somit die Norma NOM 1122 tragen.
Das Rezept für diesen Tequila-Likör stammt noch von dem Gründer der Destillerie, Don Lazardo Gallardo, aus dem Jahre 1857; die Agaven für den zugrunde liegenden Tequila werden im recht hohen Alter von 10 Jahren geerntet, dann traditionell verarbeitet und dann in neuen Fässern aus frz. Eiche gelagert, was wiederum ein novum darstellt.
Der reposado lagert knapp 1 Jahr, der añejo bis zu 18 Monate, um dann schliesslich mit einer Essenz aus Damiana, einer in den Bergen von Jalisco beheimateten Pflanze (mit angeblich aphrodisierender Wirkung), handgeblendet zu werden.
Das Label der sehr gelungenen Flasche wurde jüngst von braun zu blau geändert.
Freitag, 28. November 2008
PATRÓN: Back to the roots
Ab ersten Halbjahr 2009 wird Patrón Tequila in ganz Mexiko erhältlich sein, allerdings in leicht veränderter Form: Die Flaschen werden mit speziellen Ausgiessern versehen um evtl. Manipulationen vorzubeugen.
tom's tequilas 28

Patrón reposado/añejo (NOM 1493)
Die Agaven für Patrón Tequila wachsen im Hochland um Atotonilco auf dem für die "los altos" typischen roten Boden, der im Gegensatz zum "Tequila valley" mineralischer ist und als fruchtbarer gilt als die Böden vulkanischen Ursprungs.
Zudem werden die Pflanzen im Hochland durch die grösseren Temperaturunterschiede von Tag zu Nacht mehr gestresst, was diese zu einer höheren Produktion an eigenen Zuckern veranlasst; darüber hinaus bestehen die Agaven des Hochlands aus mehr Wasser als Fasern, was ihnen eine fruchtige Charakteristik verleiht. Die "magueys" aus dem Tal um Tequila produzieren hingegen mehr Fruchfleisch als Wasser, was zu eher herbalen bis säuerlichen Aromen führt.
Nachdem die Agaven sorgfältig ausgewählt und grob zerteilt wurden, werden sie in klassischen Adobeöfen, die kleinen gemauerten Räumen ähneln für 36 Stunden mittels Dampf gekocht.
Nun werden die gegarten Agaven geschreddert und mit einer Tahona, einem grossen Steinrad, ausgepresst. Das "agua miel" wird in hölzerne Fermentationstanks gepumpt und dort unter Zuführung eigener Hefen vergoren, was (je nach Wetterlage) bis zu 72 Stunden dauern kann; eine langsamere Fermentation verleiht dem Produkt Noten von gekochter Agave über Butter bis hefigen Nuancen, eine schnellere hingegen Aromen von roher Agave bis Ananas.
Der anschliessende Destillationsvorgang wird in copper pot stills (Kupferbrennblasen) zweifach durchgeführt, nur beim Gran Patrón platinum geschieht dies ein drittes Mal.
Der Reposado erreicht seine Perfektion nach einer durchschnittlichen Lagerungszeit von 6 Monaten in Fässern aus amerikanischer Weisseiche, der añejo nach minimal 12 Monaten.
Dem Patrón Burdeos wird eine einjährige Lagerung in Fässern aus amerikanischer Gebirgseiche und französicher Eiche unterschiedlichen Ursprungs gegönnt, nach einer erneuten Destillation eine weitere Lagerung in alten Bordeauxfässern des Chateau Margaux.
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Tom Jakschas
Donnerstag, 27. November 2008
CAMPARI übernimmt Destiladora San Nicholas
Nachdem Campari unlängst Anteile an Tequila Cabo Wabo erworben hat, sichert sich die Firma für umgerechnet 13.7 Mio Euro zzgl. 10 Mio. Euro Schuldenübernahme nun die Destiladora San Nicholas, die im Hochland um Arandas u.a "Espolon" und "Corazón de Agave" produzieren.
Somit erweitert erneut ein global player das aktuelle Portfolio um einen 100%-Agave-Tequila (scheint doch was dran zu sein an diesem Zeug ...)
Somit erweitert erneut ein global player das aktuelle Portfolio um einen 100%-Agave-Tequila (scheint doch was dran zu sein an diesem Zeug ...)
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tom's tequilas 27
1989 von Martin Crowley und John Paul DeJoria - übrigens Mitbegründer/-inhaber von "Paul Mitchell Systems" - entstanden und bis 2002 von Siete Leguas unter der NOM 1120-1 in Atotonilco el Alto hergestellt, ist Patrón heute im Besitz der Patrón Spirits Company der auch Ed Brown beisitzt, der bislang für den Vertrieb im Hause Seagram zuständig war.
Seit dem Bau der "Hacienda del Patrón" in Atotonilco besitzt Patrón Tequila nun eine eigene NOM (1492) und wird von der St. Maarten Spirits Ltd. vertrieben, hierzulande gilt dies für das Haus Haromex in Brüggen, die im übrigen auch andere Produkte der Patrón Spirits Company (Pyrat Rum und Ultimat Wódka) im Portfolio haben.
Mittwoch, 26. November 2008
tom's tequilas 26
5 Jahre gereift präsentiert sich dieser Esperanto extra añejo aus dem Hause Destiladora Azteca de Jalisco, dessen Ausstattung sich von den anderen unterscheidet; zwar stammt auch dieser Flakon aus der Hand des mexikanischen Künstlers Genaro Pimientel, doch an Stelle des üblichen Kartons wird einem hier ein ledernes Etui mitsamt zweier original Riedel-Tequilagläser dargeboten, um die Qualität dieses Tequilas besonders wertschätzen zu können.
Das gesamte Portfolio von Esperanto und eine Vielzahl anderer 100%-Agave-Tequilas wird von der Hagener Firma Sierra Madre exklusiv importiert und vertrieben - Reinschauen lohnt sich!
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Dienstag, 25. November 2008
tom's tequilas 25
Mexiko. Jalisco. Tequila. El Llano. Alles wie gehabt.
Auch der Esperanto Selección añejo stellt einen Grenzfall dar; miit seinen 3 Jahren könnte er bereits als extra/ultra añejo durchgehen, doch vermarktet wird er als "einfacher" añejo Tequila.
Trotz seiner dreifachen Destillation und seiner langen Reifung lässt dieser Tequila seinen Ursprung noch erkennen; das Fass dominiert, doch ist noch zu erkennen, dass es sich hier um ein Produkt aus dem Tequila-Valley handelt.
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Montag, 24. November 2008
PATRON Limettenpresse zu gewinnen...
Wer einmal mit Ihr gearbeitet hat - schwört auf Sie. In meinen Augen eine der besten Pressen auf dem Markt. Keine Presse gibt mehr Saft als die Patron Presse. Einziges Problem: Man kann Sie nicht regulär kaufen. Einige Webshop bieten ein Bundle an: Flasche Patron mit Presse - durchaus eine Empfehlung wert.
PURO DE AGAVE hat drei Pressen von Chris Spake, PATRON Manager in den USA, zugeschickt bekommen und möchte diese fantastischen Pressen verlosen. Was Sie dafür tun müssen? Sich rechts auf dem Puro de Agave Newsletter eintragen. Unter allen Suscribern verlose ich am ersten Dezember die drei Pressen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, es handelt sich um lediglich eine Presse, nicht die abgebildete Flasche PATRON Burdeos.
Herr Meyer ist wie immer bestechlich und gibt dies zu. Zugesandte Premier / Grand Cru Eintel oder Magnum Flaschen Champagner beeinflussen mich bei der Gewinner Ziehung massgeblich!
PURO DE AGAVE hat drei Pressen von Chris Spake, PATRON Manager in den USA, zugeschickt bekommen und möchte diese fantastischen Pressen verlosen. Was Sie dafür tun müssen? Sich rechts auf dem Puro de Agave Newsletter eintragen. Unter allen Suscribern verlose ich am ersten Dezember die drei Pressen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, es handelt sich um lediglich eine Presse, nicht die abgebildete Flasche PATRON Burdeos.
Herr Meyer ist wie immer bestechlich und gibt dies zu. Zugesandte Premier / Grand Cru Eintel oder Magnum Flaschen Champagner beeinflussen mich bei der Gewinner Ziehung massgeblich!
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tom's tequilas 24
Ebenfalls in El Llano hergestellt, darf dieser Tequila sich für ganze 24 Monate in amerikanischen Eichenfässern ausruhen.
Dieser lange Zeitraum ist durchaus unüblich für einen "reposado", dem normalerweise 2 Monate bis 1 Jahr Reifung zugesichert werden; somit stellt der Esperanto den Grenzfall zwischen reposado und añejo dar.
Die Kollegen des "Shepheard" hier in Köln zaubern mit diesem Tequila einen vortrefflichen Tequila Sazerac.
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Sonntag, 23. November 2008
chilled magazine tequila issue

Ist Tequila, insbesondere 100%-Agave, hierzulande (noch) kein Thema, so befasst man sich nun nach Rum und Gin in der aktuellen Ausgabe des "Chilled"-Magazin mit Agavenbrand "hecho en mexico".
Mitunter werden dort die Top10 Tequilas von "Tequila Joe" gelistet.
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Tequila Joe
tom's tequilas 23
Roberto Carlos Pastrana Gonzales lässt Esperanto Tequila in "El Llano" inmitten Tequila-Stadt von Destiladora Azteca de Jalisco fertigen, die auch für Arette (Suave, Gran Clase, Unique), Agave de Oro u.a. verantwortlich zeichnen.
Esperanto blanco wird dreifach destilliert und in einem Dekanter des mexikanischen Künstlers Genaro Pimientel vermarktet.
Bisher scheint Deutschland vor den USA und UK in den Genuss dieses Produktes gekommen zu sein, da Esperanto dort erst vor recht kurzer Zeit aufgetreten ist, zudem scheint es in den USA eine andere Austattung vergleichbar mit dieser zu geben.
Esperanto-Dummy, ANUGA 2007
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Tom Jakschas
Samstag, 22. November 2008
tom's tequilas 22
Corralejo ist der einzige Vertreter aus dem Bundesstaat Guanajuato in meiner Sammlung - naja besonders viel wird dort auch nicht gerade produziert, selbst "Los Arango" kommt von der Casa Corralejo.
Im Fall von Gran Corralejo handelt es sich um einen für 2 Jahre in amerikanischer Weisseiche gereiften añejo, dem alsbald ein weisses Pendant folgen soll.
Ein wenig mehr Informationen findet ihr hier.
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Tom Jakschas
Freitag, 21. November 2008
tom's tequilas 21
Arette Unique extra añejo (NOM 1109)
Bei Arette Unique handelt es sich um einen 6 Jahre gereiften extra añejo, von dem jährlich nur 1000 Liter hergestellt werden.
Schon bei der Ernte der Agaven wird ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Pflanze gelegt und nur die besten "Piñas" werden für Unique in autoclaven gekocht und später in copper pot stills destilliert, wobei auch hier das Mittelstück besonders hochwertig ausfällt, da Vor- und Nachlauf äusserst grosszügig getrennt werden; schliesslich reift der Tequila in Ex-Jack Daniel's bzw. Ex-Heaven Hill Fässern.
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